SK40 - DIN 69871 | Krefting.de

SK40 - DIN 69871

Reduzierung der Bearbeitungszeiten durch Verwendung von Steilkegelaufnahmen DIN 69871

Aufgrund des Bestrebens nach einheitlichen und universell auf verschiedene Maschinen aufbringbaren Fräs- und Bohrwerkzeugen hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte die genormte Spanntechnik entwickelt, sodass Spannsysteme und Anschlussformen ein und derselben Norm genau aufeinander passen. Die Steilkegelaufnahmen DIN 69871 sind demnach nach DIN-Norm 69871 gefertigte Werkzeugaufnahmen, die hautsächlich als Schnittstelle für Frässpindeln fungieren. Sie verfügen über eine äußerst robuste Konstruktion und können von der Feinbearbeitung bis hin zur Schwerzerspanung eingesetzt werden. Damit müssen Sie nicht für jeden Bearbeitungsschritt eine separate Werkzeugmaschine kaufen. Das bedeutet für Sie eine effiziente Produktion, aufgrund der hohen Auslastung Ihrer Maschine und der geringen Anschaffungskosten.

Mithilfe der Steilkegelaufnahme wird der Steilkegel mit der Maschinenspindel verspannt. Die Greifflansche sind mit unterschiedlichen Funktionsflächen versehen, die dem Positionieren und Halten der Werkzeuge in Speicher- und Greifeinrichtungen dienen. Die gebräuchlichsten Steilkegelaufnahmen DIN 69871 verfügen über eine Trapezrille und eine Orientierungsnut. Diese Form wird als Form AD definiert und verfügt über eine zentrale Kühlmittelzuführung. Bei geringer Beanspruchung wird das Drehmoment über den Reibschluss des Kegels übertragen. Bei stoßartiger Belastung und höheren Drehmomenten übernehmen sogenannte Mitnehmersteine den Hauptanteil der Übertragung des Drehmomentes.

Damit eine eindeutige Orientierung des Werkzeugs garantiert werden kann, sind die Mitnehmersteine asymmetrisch an der Spindelstirnfläche angeordnet. Die Werkzeuge für die Zerspanung nach DIN 69871 werden mit einem Anzugsbolzen nach DIN 69872 (23) versehen. Damit können sie zum Beispiel bei Verwendung hydraulisch zu betätigender Spannzangen sehr schnell automatisiert gewechselt werden. Da die Zentrierung ausschließlich über die Kegelfläche erfolgt, sind die Steilkegelaufnahmen DIN 69871 für Anwendungen bis zu einer maximalen Drehzahl von 12.000 U/min geeignet.

Vorteile der Steilkegelaufnahmen

  • hohe Verdrehsteifigkeit aufgrund kurzer Baulänge
  • einfacher Werkzeugwechsel ohne Selbsthemmung
  • kurze Spannzeit durch kurzen Spannweg
  • Steilkegel zentrieren sich selbst

Drei Varianten der inneren Kühlmittelzuführung

Um die Reibung an der Bearbeitungsstelle zwischen Werkstück und Werkzeug zu verringern, wird ein Kühlmittel benötigt, das der Werkzeugaufnahme zugeführt wird. Dazu werden drei Varianten der Steilkegelaufnahmen DIN 69871 unterschieden:

Form A:

- ohne innere Kühlmittelzuführung

Form AD:

- Kühlmittel wird zentral durch den Anzugsbolzen geführt

- dazu ist ein Anzugsbolzen mit Durchgangsbohrung notwendig

Form B:

- Kühlmittel wird seitlich über den Bund der Greiferrille zugeführt

- dazu ist ein abgedichteter Anzugsbolzen notwendig Steilkegelaufnahmen DIN 69871 für hohe Effizienz

Der Hauptgesichtspunkt bei der Auswahl geeigneter Wechseleinrichtungen für Ihre Fräsmaschinen oder Bearbeitungszentren ist immer die erreichbare Span-zu-Span-Zeit, die hauptsächlich durch die Werkzeugwechselfrequenz bestimmt wird. Um das Potenzial Ihrer moderner Maschinen zu nutzen, benötigen Sie genormte, universelle Werkzeugaufnahmen wie die Steilkegelaufnahmen nach DIN 69871, die wir Ihnen in den verschiedenen Ausführungen SK30, SK40 und SK50 bieten. Schauen Sie sich gleich einmal um, ob wir die passenden Steilkegelaufnahmen DIN 69871 für Sie bereithalten. Sollten Sie Fragen zu unserem Sortiment haben, so rufen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie gern!

Reduzierung der Bearbeitungszeiten durch Verwendung von Steilkegelaufnahmen DIN 69871 Aufgrund des Bestrebens nach einheitlichen und universell auf verschiedene Maschinen aufbringbaren Fräs-... mehr erfahren »
Fenster schließen

Reduzierung der Bearbeitungszeiten durch Verwendung von Steilkegelaufnahmen DIN 69871

Aufgrund des Bestrebens nach einheitlichen und universell auf verschiedene Maschinen aufbringbaren Fräs- und Bohrwerkzeugen hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte die genormte Spanntechnik entwickelt, sodass Spannsysteme und Anschlussformen ein und derselben Norm genau aufeinander passen. Die Steilkegelaufnahmen DIN 69871 sind demnach nach DIN-Norm 69871 gefertigte Werkzeugaufnahmen, die hautsächlich als Schnittstelle für Frässpindeln fungieren. Sie verfügen über eine äußerst robuste Konstruktion und können von der Feinbearbeitung bis hin zur Schwerzerspanung eingesetzt werden. Damit müssen Sie nicht für jeden Bearbeitungsschritt eine separate Werkzeugmaschine kaufen. Das bedeutet für Sie eine effiziente Produktion, aufgrund der hohen Auslastung Ihrer Maschine und der geringen Anschaffungskosten.

Mithilfe der Steilkegelaufnahme wird der Steilkegel mit der Maschinenspindel verspannt. Die Greifflansche sind mit unterschiedlichen Funktionsflächen versehen, die dem Positionieren und Halten der Werkzeuge in Speicher- und Greifeinrichtungen dienen. Die gebräuchlichsten Steilkegelaufnahmen DIN 69871 verfügen über eine Trapezrille und eine Orientierungsnut. Diese Form wird als Form AD definiert und verfügt über eine zentrale Kühlmittelzuführung. Bei geringer Beanspruchung wird das Drehmoment über den Reibschluss des Kegels übertragen. Bei stoßartiger Belastung und höheren Drehmomenten übernehmen sogenannte Mitnehmersteine den Hauptanteil der Übertragung des Drehmomentes.

Damit eine eindeutige Orientierung des Werkzeugs garantiert werden kann, sind die Mitnehmersteine asymmetrisch an der Spindelstirnfläche angeordnet. Die Werkzeuge für die Zerspanung nach DIN 69871 werden mit einem Anzugsbolzen nach DIN 69872 (23) versehen. Damit können sie zum Beispiel bei Verwendung hydraulisch zu betätigender Spannzangen sehr schnell automatisiert gewechselt werden. Da die Zentrierung ausschließlich über die Kegelfläche erfolgt, sind die Steilkegelaufnahmen DIN 69871 für Anwendungen bis zu einer maximalen Drehzahl von 12.000 U/min geeignet.

Vorteile der Steilkegelaufnahmen

  • hohe Verdrehsteifigkeit aufgrund kurzer Baulänge
  • einfacher Werkzeugwechsel ohne Selbsthemmung
  • kurze Spannzeit durch kurzen Spannweg
  • Steilkegel zentrieren sich selbst

Drei Varianten der inneren Kühlmittelzuführung

Um die Reibung an der Bearbeitungsstelle zwischen Werkstück und Werkzeug zu verringern, wird ein Kühlmittel benötigt, das der Werkzeugaufnahme zugeführt wird. Dazu werden drei Varianten der Steilkegelaufnahmen DIN 69871 unterschieden:

Form A:

- ohne innere Kühlmittelzuführung

Form AD:

- Kühlmittel wird zentral durch den Anzugsbolzen geführt

- dazu ist ein Anzugsbolzen mit Durchgangsbohrung notwendig

Form B:

- Kühlmittel wird seitlich über den Bund der Greiferrille zugeführt

- dazu ist ein abgedichteter Anzugsbolzen notwendig Steilkegelaufnahmen DIN 69871 für hohe Effizienz

Der Hauptgesichtspunkt bei der Auswahl geeigneter Wechseleinrichtungen für Ihre Fräsmaschinen oder Bearbeitungszentren ist immer die erreichbare Span-zu-Span-Zeit, die hauptsächlich durch die Werkzeugwechselfrequenz bestimmt wird. Um das Potenzial Ihrer moderner Maschinen zu nutzen, benötigen Sie genormte, universelle Werkzeugaufnahmen wie die Steilkegelaufnahmen nach DIN 69871, die wir Ihnen in den verschiedenen Ausführungen SK30, SK40 und SK50 bieten. Schauen Sie sich gleich einmal um, ob wir die passenden Steilkegelaufnahmen DIN 69871 für Sie bereithalten. Sollten Sie Fragen zu unserem Sortiment haben, so rufen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie gern!

Filter schließen
 
  •  
von bis